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Systemische Aufstellung
nach Bert Hellinger

Manchmal spüren wir, dass uns etwas im Leben blockiert – ohne genau sagen zu können, warum. Wiederkehrende Konflikte, innere Unruhe oder das Gefühl, festzustecken, übernommene Glaubenssätze, Ängste oder andere negative Verhaltensweisen, haben oft tiefere Ursachen. Viele davon liegen in unseren familiären Verbindungen und Erfahrungen.
Die systemische Aufstellung hilft dabei, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen.

Wie läuft das ab?
In einer geschützten und achtsamen Atmosphäre werden wichtige Personen oder Themen aus deinem Leben im Raum dargestellt – entweder mit Stellvertretern in der Gruppe oder mit Symbolen im Einzelsetting.
So entsteht ein Bild deiner inneren und äußeren Beziehungen. Was vorher unklar war, wird plötzlich spürbar, verständlich und sichtbar.

Was kann sich verändern?
Wenn du erkennst, was im Hintergrund wirkt, entsteht oft etwas ganz Neues:

  • mehr Klarheit – unsere blinden Flecken erkennen
  • ein Gefühl von Entlastung, Frieden finden
  • Verständnis für dich selbst und andere
  • neue Möglichkeiten im Umgang mit deinem Leben
  • Frieden und Heilung kann entstehen

Mein Angebot
Ich begleite dich einfühlsam durch diesen Prozess
in Gruppenaufstellungen oder im Einzelsetting, je nachdem, was sich für dich stimmig anfühlt. Bist du bereit deine Konditionierungen zu hinterfragen? Bist du bereit und offen für Veränderung? Diese Arbeit ist eine tiefgreifende Methode um alten Mustern, blockierenden Verstrickungen aufzudecken und zu befreien.

Aufstellungsabende in München

Regelmäßig lade ich zu Aufstellungsabenden in meinen Praxisraum in der Amalienstraße 65 ein – mit eigenem Anliegen oder als Stellvertreter:in. Vorkenntnisse brauchst du nicht.

Was passiert an einem Aufstellungsabend?

An einem Aufstellungsabend arbeiten wir in der Gruppe – geschützt, achtsam und ohne Bewertung. Wer ein eigenes Anliegen mitbringt, stellt es mit Hilfe der anderen Teilnehmenden im Raum auf. Die Stellvertreter:innen übernehmen dabei Rollen – für Familienmitglieder, Gefühle oder Themen. So entsteht ein Bild, das oft mehr sagt als viele Worte. Was vorher diffus war, wird spürbar, sichtbar und verständlich.

Ich begleite den Prozess ruhig und Schritt für Schritt. Es gibt nichts, was du „richtig machen“ musst – du darfst einfach da sein. Wie viele Aufstellungen an einem Abend stattfinden, hängt von den Anliegen der Gruppe ab. Rechne mit etwa 2 bis 2,5 Stunden.

So läuft der Abend ab

  • Ankommen – eine kurze Runde, in der jede:r sagen kann, was gerade da ist.
  • Anliegen erläutern – wer aufstellt, beschreibt sein Thema in wenigen Sätzen das Thema.
  • Aufstellen – Stellvertreter:innen werden gewählt und im Raum positioniert.
  • Bewegung zulassen – Schritt für Schritt zeigt sich, was wirkt und was sich lösen darf.
  • Abschluss – nachspüren, ankommen, gemeinsamer Ausklang.
  • Nachsorge – sollten belastende Gefühle aufkommen, bin ich für dich da.

Häufige Fragen

Muss ich ein eigenes Anliegen haben, um teilzunehmen?

Nein. Du kannst auch als Stellvertreter:in dabei sein – ohne eigenes Thema und ohne Vorkenntnisse. Viele lernen die Aufstellungsarbeit genau so kennen.

Muss ich etwas vorbereiten?

Bereits bei deiner Anmeldung führen wir ein telefonisches Vorgespräch. Dabei sprechen wir über dein Anliegen, klären offene Fragen und besprechen den Ablauf. So kannst du Vertrauen gewinnen und mit einem sicheren Gefühl an der Aufstellung teilnehmen.

Muss ich als Aufsteller:in vor der Gruppe über mein Thema sprechen?

Das kannst Du kurz halten in ein, zwei Sätzen. Für die Aufstellung reicht das Wesentliche. Persönliche Details musst du dabei nicht erzählen. Es wird nichts bewertet und nichts analysiert – und alles, was im Raum geschieht, bleibt im Raum.

Was passiert, wenn ich als Stellvertreter:in gewählt werde?

Wenn Du einverstanden bist, lässt Du dich von der aufstellenden Person an den Platz bringen. Du nimmst wahr, was du dort spürst – Nähe, Distanz, Schwere, Leichtigkeit, Gefühle. Ich frage dich zwischendurch danach. Mehr musst du nicht tun.

Ist eine Aufstellung eine Therapie?

Nein. Die Aufstellungsarbeit ist eine Methode der Persönlichkeitsentwicklung und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Sie richtet sich an psychisch gesunde Menschen, die sich bewusst weiterentwickeln möchten. Wenn du unsicher bist, sprich mich vorab gerne an.

Wie melde ich mich an – und wie verbindlich ist das?

Schreib mir eine E-Mail mit dem gewünschten Termin und ob du aufstellen oder als Stellvertreter:in teilnehmen möchtest. Ich bestätige dir deinen Platz. Solltest du verhindert sein, gib mir bitte rechtzeitig Bescheid, damit ich den Platz weitergeben kann.

Wenn mich im Nachhinein noch was bewegt?

Eine Aufstellung kann innerlich etwas anstoßen und auch danach noch nachwirken. Wenn dich etwas belastet oder du dich nicht gut fühlst, bin ich für dich da und begleite dich einfühlsam.

Nicht ausgedrückte Gefühle sterben nicht. Sie werden lebendig begraben und zu einem späteren Zeitpunkt auf unschöne Weise wieder hervorkommen.

Sigmund Freud