Manche verlieren die Orientierung, andere funktionieren nur noch oder suchen Halt in Verhaltensweisen, die kurzfristig Entlastung versprechen, langfristig jedoch belasten können – beispielsweise exzessives Medien- oder Spielkonsum, Alkohol- oder Drogenkonsum oder andere Formen von Abhängigkeit. Hinter all dem stehen häufig Fragen wie:
Wer bin ich?
Wo gehöre ich hin?
Was möchte ich wirklich?
Wenn junge Menschen in dieser sensiblen Lebensphase keinen Raum erhalten, sich selbst zu entdecken und ihre innere Stärke zu entwickeln, kann sich diese Unsicherheit langfristig verfestigen. Doch genau darin liegt auch eine große Chance. Resilienz bedeutet nicht, nie zu fallen. Sondern zu lernen, wie du wieder aufstehen, wachsen und deinen eigenen, gestärkten Weg finden kannst. Junge Menschen sind unsere Zukunft. Sie verdienen Räume, in denen sie gesehen, ernst genommen und gestärkt werden. Räume, in denen sie ihre Werte entdecken, Vertrauen in sich selbst entwickeln und ihren eigenen Weg gehen dürfen.
Es ist mir eine echte Herzensangelegenheit, sie auf diesem Weg zu begleiten – damit sie zu physisch und psychisch gesunden, selbstbewussten und eigenständigen Menschen heranwachsen können.